Vereinsreise nach Köln vom 10. - 13. Mai 2018

Reisebericht Aquaria St. Gallen
nach Köln vom 10.-13. Mai 2018
Text: Sonja Frei, Aquaria St. Gallen
Fotos: Marco Frei, Cornelia Eberhard, Franz-Peter Müllenholz

Am Donnerstagmorgen trafen sich eine stattliche Zahl Aquarianer am Bahnhof St. Gallen, um die lange Reise mit dem ICE nach Köln anzutreten. Dank der Reservierten Plätze und dem schnellen Kaffeeservice von Christoph kamen wir am Nachmittag bei bereits offenem Himmel am Bahnhof in Köln an. Daneben das erste besondere Highlight „der Kölner Dom“.

Im Hotel One wartete an der Rezeption bereits das erste Salzwasserbecken auf sich.
Es hatte 64 Zoll und eine bunte Mischung von lebhaften Fischen in einer nicht enden wollenden Schleife.

Am Abend traf man sich im Zentrum zu einem gemütlichen Stadtrundgang mit Frau Ferges um Näheres über Köln zu erfahren. Dabei traf man auf Figuren wie der Bauer und der Städter (Tünnes und Schäl) welche einem reich Beschenken konnten, wenn man dem richtigen die Nase rieb, sowie diverse Römische Bauten und in Stein gemeisselte Figuren bei denen eine Frau (Agrippina geb. 15 n. Chr.) so einige ihrem im Weg stehende Personen ermorden liess um an die Macht zu kommen.




Nach diesen Neuigkeiten traf man sich am Rheinufer um eine Abendliche Schifffahrt mit Speis und Trank zu geniessen und weitere Besonderheiten der Stadt am Ufer bewundern zu können. Vor allem die waghalsigen Eigentumswohnungen mit Überhang (Kranhäuser im Rheinauhafen) auf den Rhein gaben Anlass zur Diskussion, während fleissig das Kölsch probiert wurde.

Am nächsten Morgen, Freitag dem 11. Mai, wurden wir bereits belohnt mit strahlendem Sonnenschein. Es ging los mit der U-Bahn zum Kölner Zoo, wo uns eine Führung mit Hans-Werner Schmidt durch fast alle Aquarien
und Terrarien erwartete. Nun waren wir Aquarianer in unserer Welt, der eine oder andere hörte neue Infos, alle hatten irgendein Aquarium im Visier, man sah alles von Salz- über Brack- bis Süsswasser. Nach dieser Führung konnte man weiter sich im Zoo aufhalten oder wie die meisten nach einem Imbiss mit Kölsch sich zum Kampfshoppen aufmachen. Man war versorgt mit U-Bahn Ticket, Kölner Zookarte, Kölner Stadtplan und vielen geöffneten Läden.

Bereits am Nachmittag traf man sich wieder um sich das nächste Highlight nicht entgehen zu lassen: Das Schokoladenmuseum!
Wir erhielten eine spannende Führung von Herr Vortmann vom Ursprung der Schokoladenherstellung bis heute.
Besonders die Zahl der pro Tag produzierten Schokoladenmasse für die Bevölkerung in Europa war beeindruckend.




Das Frühstück im Hotel One, wo jeder auch sein eigenes Aquarium im Zimmer hatte ca. 40 Zoll, war 1A. Alles Bio, Brötchen, Butter, Marmelade, Jogurt… nur die Sitzgelegenheit war etwas zum Fürchten, da keine Rückenlehne. Röbi kippte deshalb fast vom Hocker!

Am Samstagmorgen wiederum bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf zu einem Besuch zu Aqua Tropica. Auch hier fand jeder etwas, denn die Auswahl war gross im 600m 2 Geschäft von Meer- bis Süsswasser. Die Preise waren natürlich unschlagbar und das bequeme Sofa vor dem riesigen Salzwasserbecken war auch äusserst bequem.

In Frechen, etwas ausserhalb von Köln, durften wir am Nachmittag vier spannende Vorträge geniessen. Einen ausführlichen Berichte zu Labyrinthfischen hielt Michael Scharfenberg, interessante Infos zur Haltung der Diskus, gespickt mit eigenen Zuchterfahrungen erhielten wir von Harald Kroll, einen Kurzvortrag zu Endler Guppys brachte Karsten Brix mit und einen ebenfalls sehr spannenden Reisebericht aus Australien genossen wir von Franz-Peter Müllenholz.

Dies alles im Aquarienkeller des Aquarienvereins Seerose-Frechen zusammen mit dem Aquarienverein Köln und den Fischknipsern Köln.  Anschliessend ging man gemeinsam zum Essen (mongolisch-chinesisch) ins Restaurant Heute (restaurant-heute.de) 

Wir waren bis am Abend ca. 25 Aquarianer; es wurde rege diskutiert und ausgetauscht.

Am letzten Morgen dem Sonntag 13. Mai hatte man nochmals Zeit bis Mittag, Köln zu geniessen jeder für sich, bei windigem Regenwetter. Danach gestaltete sich die Heimreise im ICE in der 1. Klasse äusserst angenehm. Hatte man auf den reservierten Plätzen genügend Platz und einen schnelleren Kaffeeservice. So kamen dann alle am Abend in St. Gallen gut gelaunt wieder an, wo man sich freute, seine erworbenen Schätze aus Köln zu Hause geniessen zu können. Von Fisch über Buch bis Kleid war alles dabei. 

Weitere Bilder folgen bald!